Die Einrichtung und Inbetriebnahme des stoßgedämpften Stoppers darf nur durch eingewiesenes und autorisiertes (Fach-) Personal erfolgen.
 
Bei der Positionierung des Stoppers ist darauf zu achten, dass alle Bauteile zu den Rollen mindestens 20 mm Abstand aufweisen, um Quetschungen zu vermeiden. Auch in der Grundstellung soll zwischen dem Grundkörper und der angrenzenden Rolle mindestens ein Abstand von 20 mm gehalten werden.
 
Ein Verschieben des Stoppers kann ebenso anhand dieser Beschreibung erfolgen. Dafür muss er zunächst von der Druckluft getrennt werden, um Verletzungen zu vermeiden:
  1. Die Grundplatte von den seitlichen Halteböcken demontieren.
  2. Die seitlichen Halteböcke an der gewünschten Position mit dem Aluminiumprofil verschrauben (siehe Abbildung unten). Hierbei ist darauf zu achten, dass die Befestigungsschrauben noch nicht fest angezogen werden dürfen, damit eine spätere Feinjustierung möglich ist.
  3. Die Grundplatte der kompletten Stopperbaugruppe kann jetzt mit den Halteböcken verschraubt werden. Bitte beachten Sie hierbei die Laufrichtung der Rollenbahn (Hinweis auf der Antriebsstation) und den Pfeil auf dem Stopper, sodass die Wirkrichtung zur Laufrichtung passt.
  4. Einen leeren Werkstückträger auf den stoßgedämpften Stopper aufschieben, bis die Rücklaufsperre am Stopperbolzen einrastet.
  5. Die Stopperposition des Werkstückträgers überprüfen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Stopper sich in seiner mechanischen vorderen Endlage befindet.
  6. Falls notwendig, die Position des stoßgedämpften Stoppers korrigieren, bis die ge-wünschte Stellung des Werkstückträgers erreicht ist.
  7. Den Werkstückträger vorsichtig vom dem Stopper entfernen und darauf achten, dass sich die Position des Stoppers nicht verändert.

    Stop Unit Mechanical Inst

  8. Bei exakter Positionierung können jetzt die seitlichen Halteböcke mit dem Aluminiumprofil endgültig verschraubt werden. Anschließend wird die Grundplatte mit den Halteböcken fest verschraubt.
  9. Freigängigkeit der horizontalen Stopperbewegung manuell testen und gegebenenfalls die Rollenkonfiguration ändern, dass keine Quetschstellen oder Kollisionen mit den Rollen entstehen.
  10. Pneumatische und elektrische Verbindungen gemäß den Anschlussplänen herstellen.
  11. Testen und Einstellen des eingebauten Stoppers, sodass die Funktion und das Verhalten zum Werkstückträgergewicht und der Bahngeschwindigkeit passen.