Zuführung von Kleinteilen zu einem Vision-System


kf vision-system1 Für einen unserer Kunden haben wir eine Kombination aus Knickförderer, Bunker und Schwingförderer entwickelt, um einen sicheren Transport von elektrischen Kleinteilen zu einem Vision-System zur Unterstützung der Qualitätskontrolle zu gewährleisten.

Die große Herausforderung bestand in der Anzahl an Teilen, die dem Kamara-System zugeführt werden sollten. Ein Bunker mit Platz für ca. 45.000 Teilen und einem Gesamtgewicht von 60 kg sollten den Vorrat für etwa 1,5 Stunden abdecken. Damit lag die Förderleistung bei ungefähr 500 Teilen pro Minute.

Der erster Ansatz nutzte einen Steigförderer mit Bunker von einem Fassungsvermögen von etwa 100 Litern einzusetzen, um die Kleinteile dem Vision-System zuzuführen. Da hier jedoch der gesamte Druck der Teile auf der unteren Gurtklappe des Bunkers lasten würde, sind wir zu der Lösung gekommen, 
kf vision-system2
einen Schwingförderer unserem Z-Knickförderer vorzulagern. Der größte Vorteil ist dabei, dass die Teile schonend aus dem Bunker auf das Schwingband fallen, bevor sie über den zweifach abgewinkelten Knickförderer Richtung Vision-System transportiert werden. Der vibrierende Schwingförderer kann mit dieser Methode über einen separaten Frequenzumformer geregelt werden. Zudem wird die Menge, die aus der Rüttelrinne des Bunkers auf das Band fällt, dabei genau dosiert. 

Stollen und starre Seitenführungen aus Aluminium verhindern weiter ein seitliches Herunterfallen der elektischen Kleinteile.

Mit dieser Verkettung von Kleinfördereren ist uns ein schonender Transport von filigranen Teilen und die Sicherstellung der gewünschten Fördermenge im Bereich der Elektroindustrie zur Unterstützung der Qualitätskontrolle gelungen.

Sehen Sie hierzu das Video in unserer Mediengalerie (Video 5 der Gurtförderer: Knick- und Schwingförderer mit Bunker).